Bedingungen der Aktivierung von moralpolitischen Konflikten

Konservativ- religiöse Identitäten und die religiöse Konfliktlinie in der spanischen Debatte um die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes nach 2010

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapter

Abstract

Wer in Spanien zwischen 2010 und 2014 den Konflikt um die erneute Novellierung des Gesetzes zum Schwangerschaft sabbruch verfolgt hat, mag sich während der letzten vier Jahre oft mals verwundert die Augen gerieben haben. Im Mai 2010 hatte das spanische Parlament unter der liberalen Regierung Rodriguez Zapateros von der Spanischen Sozialistischen Arbeitspartei („Partido Socialista Obrera Español“, PSOE) einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der auch im europäischen Vergleich dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch überaus wenige Grenzen setzte: Demnach ist ein Eingriff bis zur vierzehnten Schwangerschaftswoche ohne Konsultation erlaubt, während Sechzehn- und Siebzehnjährige eine Abtreibung ohne elterliche Erlaubnis durchführen lassen können.
Original languageGerman
Title of host publicationReligiöse Identitäten in politischen Konflikten
EditorsInes-Jacqueline Werkner, Oliver Hidalgo
Place of PublicationBerlim
PublisherSpringer
Pages287-312
Number of pages25
ISBN (Print)978-3-658-11793-1
Publication statusPublished - 2016

Cite this

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Bedingungen der Aktivierung von moralpolitischen Konflikten : Konservativ- religiöse Identitäten und die religiöse Konfliktlinie in der spanischen Debatte um die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes nach 2010. / Hennig, Anja; Resende, Madalena Pontes Meyer.

Religiöse Identitäten in politischen Konflikten. ed. / Ines-Jacqueline Werkner; Oliver Hidalgo. Berlim : Springer, 2016. p. 287-312.

Research output: Chapter in Book/Report/Conference proceedingChapter

TY - CHAP

T1 - Bedingungen der Aktivierung von moralpolitischen Konflikten

T2 - Konservativ- religiöse Identitäten und die religiöse Konfliktlinie in der spanischen Debatte um die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes nach 2010

AU - Hennig, Anja

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PY - 2016

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N2 - Wer in Spanien zwischen 2010 und 2014 den Konflikt um die erneute Novellierung des Gesetzes zum Schwangerschaft sabbruch verfolgt hat, mag sich während der letzten vier Jahre oft mals verwundert die Augen gerieben haben. Im Mai 2010 hatte das spanische Parlament unter der liberalen Regierung Rodriguez Zapateros von der Spanischen Sozialistischen Arbeitspartei („Partido Socialista Obrera Español“, PSOE) einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der auch im europäischen Vergleich dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch überaus wenige Grenzen setzte: Demnach ist ein Eingriff bis zur vierzehnten Schwangerschaftswoche ohne Konsultation erlaubt, während Sechzehn- und Siebzehnjährige eine Abtreibung ohne elterliche Erlaubnis durchführen lassen können.

AB - Wer in Spanien zwischen 2010 und 2014 den Konflikt um die erneute Novellierung des Gesetzes zum Schwangerschaft sabbruch verfolgt hat, mag sich während der letzten vier Jahre oft mals verwundert die Augen gerieben haben. Im Mai 2010 hatte das spanische Parlament unter der liberalen Regierung Rodriguez Zapateros von der Spanischen Sozialistischen Arbeitspartei („Partido Socialista Obrera Español“, PSOE) einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der auch im europäischen Vergleich dem Recht auf Schwangerschaftsabbruch überaus wenige Grenzen setzte: Demnach ist ein Eingriff bis zur vierzehnten Schwangerschaftswoche ohne Konsultation erlaubt, während Sechzehn- und Siebzehnjährige eine Abtreibung ohne elterliche Erlaubnis durchführen lassen können.

M3 - Chapter

SN - 978-3-658-11793-1

SP - 287

EP - 312

BT - Religiöse Identitäten in politischen Konflikten

A2 - Werkner, Ines-Jacqueline

A2 - Hidalgo, Oliver

PB - Springer

CY - Berlim

ER -